Donnerstag, 20. August 2026

FriedensWeg 2026 - ATOMWAFFEN WEG! Von Köln nach Büchel - 2. Etappe: 26.09.2026

 

FriedensWeg 2026 - ATOMWAFFEN WEG! 
Köln-Büchel

26. September 2026
2. Etappe: 
Köln-Rodenkirchen - Wesseling

 

Auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel - ca. 100 km von Köln entfernt - lagern ca. 20 Atombomben der Vereinigten Staaten von Amerika.

Deutsche Soldaten üben in Büchel und Nörvenich den Einsatz dieser Massenvernichtungs-waffe und wirken im Oktober bei dem NATO-Manöver „Steadfast Noon“ mit, das den Atomkrieg übt.

Seit dem Atomwaffenverbotsvertrag von 2021 sind Atomwaffen weltweit verboten. Die deutsche Bundesregierung weigert sich bislang, diesem Vertrag beizutreten.

Atomwaffen gefährden das Leben und Überleben von Mensch und Mitwelt. Wir treten ein für die uneingeschränkte Menschenfreundlichkeit. Darum fordern wir:


Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland!

Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag!

 Von Köln nach Büchel: 

2. Etappe am Samstag, den 26. September

von Köln-Rodenkirchen zum Rathausvorplatz in Wesseling, ca. 7,6 km:

 

Ab 11.30 Uhr  Einfinden am Treffpunkt WiSü, Willkommen im Rheinbogen e. V.
Eygelshovener Str. 33, 50999 Köln
Erreichbar mit der Linie 16 bis Michaelshoven, von dort Fußweg ca. 10 Minuten, oder mit dem Bus Linie 130 bis zur Haltestelle Sürtherstraße

 

START            12.00 Uhr Begrüßung

Weg zur Industriesraße Richtung Wesseling

  

STATION 1     Zivilisationsbedrohung: Klimakatastrophe

 

ca. 12.45 Uhr THEMA: Großindustrie und Atomwaffen

                        

Am Shell-Park – Industriestraße / Auf dem Breiten Feld / gegenüber Stroer-Allee
 

                        Impuls: Stephan Räder, Greenpeace Köln – Proviant teilen – Gemeinschaft feiern

STATION 2     Zivilisationsbedrohung: Kriege

 

ca. 13.15 Uhr THESEN: „Atomwaffen weg aus Deutschland! – Wie können wir das erreichen?“
 

Am Hafengelände – Industriestraße / Am Mühlenhof

Gemeinsam für das Leben eintreten – WegGedanken


ZIEL                Zivilisationsbedrohung: Rüstungsindustrie

 

ca. 16 Uhr       ABSCHLUSSKUNDGEBUNG: Großindustrie und Rüstung – zu den „Hermann-Göring- Werken“ in Wesseling

Alfons-Müller-Platz – vor dem Rathaus Wesseling

                       
Musik mit Markus Fröhlich – Gedankenaustausch – Vereinbarungen – Aufräumen

18 Uhr:           Schluss der Veranstaltung 

 


https://maps.app.goo.gl/Wua8hWmwHr7rwxrf7

 

 

Zur 17. Fastenaktion bis zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland 2026 – 20 Tage

Am Sonntag, den 9. November endete am Atomwaffenlager Büchel die diesjährige 17. Fastenaktion bis zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland. Zusammen mit Reinhard Bergholtz und Dr. Matthias-W. Engelke, Köln, startete sie am 6. Januar 2026 mit insgesamt 20 Fastentagen über die Monate bis August verteilt, immer am 6. und 9. eines Monats - den Gedenktagen an die Zerstörung Hiroshimas und Nagasakis durch Atomwaffen der Vereinigten Staaten von Amerika. 

In diesem Jahr wurden die Fastentage an den 6. eines Monats von Januar bis Juli eher im Stillen begangen, am 9. eines Monats mit Mahnwachen zusammen mit den Regionalgruppen Köln von pax Christi und Internationalen Versöhnungsbund mit einer Mahnwache in der Schildergasse, Köln. Der Abschluss der Fastenaktion war zusammen mit Fastenden aus London und Dijon und deutschen Quäkern. Dieser Abschluss stand unter dem Thema "Das prophetische Amt wahrnehmen - Beten wirkt, Schweigen wirkt, Frieden wirkt". Neben dem aktuellen Grußwort des Präses Dr. Thorsten Latzel der Evangelischen Kirche im Rheinland, s. u., wurde im Rahmen des Dauergebetes von 11.00 Uhr vom 8. August bis um 10 Uhr am 9. August auch das Grußwort des vormaligen Präses Manfred Rekowski verlesen und verschiedene Gebete, Gedichte und Beiträge zu jeder vollen Stunde eingebracht. Schließlich wurde die Fastenaktion mit einer Gedenkfeier ab 11.02 Uhr - dem Zeitpunkt der Zerstörung Nagasakis - und dem anschließenden Fastenbrechen beendet. Insgesamt haben ca. 45 Personen über die Tage verteilt an der Fastenaktion vor dem Atomwaffenlager Büchel teilgenommen.

Auftakt zum Dauergebet mit
Marc, Leonie, Dieter, Etienne und Reinhard

 

Auch in diesem Jahr stand das Dauergebet unter einem besonderen Thema: "Das prophetische Amt wahrnehmen - 'speak truth to power'". Eine weitere Besonderheit: Während der Fastenaktion kam es in diesem Jahr zum ersten Mal zu einem Gespräch von Teilnehmern der Fastenaktion mit dem Commodore des 33. Taktischen Luftwaffengeschwaders, Herrn Oberst Samuel Mbassa über die unterschiedliche Einschätzung der nuklearen Teilhabe Deutschlands und die Diskussion um Atomwaffen in Europa, speziell in Großbritannien und Frankreich. Dieses Gespräch soll weitergeführt werden. 

 

Martin Otto berichtet von der Internationalen Woche
 

Die Erfahrung der Ohnmacht im Eintreten für eine atomwaffenfreie Welt in unmittelbarer Nähe zur Allmachtsglauben der Atomwaffen und ihrer institutionellen Verankerung in einer ausbeuterischen Lebensweise und demokratiefeindlichen Strukturen - nur wenige Menschen befinden über ihren Einsatz, der die ganze Menschheit bedroht - wurde während dieser Tage aus- und durchgehalten und fand seinen Ausdruck im gemeinsamen Schweigen, Beten, Singen und unzähligen kleineren und größeren Gesprächen, die allesamt Mut machten, sich weiterhin dafür einzusetzen, dass Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag beitritt und die Atomwaffen der Vereinigten Staaten von Amerika nicht länger sowohl für die zivilen wie für die uniformierten Bürger eine Zumutung darstellen und auf friedliche Weise aus Deutschland verschwinden.

 

Online-Konferenz mit der Gruppe der Internationalen Fastenenden für eine atomwaffenfreie Welt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
24-Stündiges Dauergebet vor dem Atomwaffenlager Büchel


 


















 
GRUßWORT des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland: