Freitag, 31. Juli 2026

Tage der Ermutigung - Abschluss der 17. Fastenaktion bis zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland in Büchel am Atomwaffenlager 6.-9.8.2026

Aktionstage in Büchel zum Hiroshima- und Nagasaki-Gedenken

Du sollst kein Atombombenopfer sein - Ich will kein Atombombenopfer sein

Vom 5. bis 9. August finden am Atomwaffenstandort Büchel Aktionstage zum Gedenken an Hiroshima und Nagasaki statt.

Die Friedensgruppe der Quäker, die Versöhnungbundgruppe Cochem/Zell (Initiativkreis gegen Atomwaffen)  sowie Teilnehmende der Internationalen Fastenkampagne setzen mit Mahnwachen, Geh-Meditationen und einem 24StundenDauergebet Zeichen gegen Atomwaffen und für globale Abrüstung.

Am 6. August 1945 zerstörte die erste Atombombe die Stadt Hiroshima, drei Tage später folgte Nagasaki. Hunderttausende Menschen starben sofort oder an den Folgen der Strahlung. Die ökologischen und gesundheitlichen Schäden wirken bis heute – ebenso an Orten, an denen Atomwaffen getestet oder produziert wurden.

Trotz dieser historischen Katastrophen drohen führende Politiker der Atommächte weiterhin mit dem Einsatz nuklearer Waffen. In Deutschland werden sogar Stimmen laut, die einen „europäischen“ oder „deutschen atomaren Schutzschirm“ fordern. Die Friedensgruppen in Büchel halten dem entgegen: Der einzige Schutz vor Atomwaffen besteht darin, sie vollständig abzuschaffen.

Ablauf der Aktionstage

Donnerstag, 6. August – Hiroshima-Tag

8:15 Uhr – Mahnwache auf der Friedenswiese am Fliegerhorst Büchel Läuten der Friedensglocke

Im Anschluss bis 18.00 Uhr: Fasten-Mahnwache am Eingangstor zum Atomwaffenlager 

Freitag, 7. August

10.00 Uhr bis 18.00 Uhr: Fasten-Mahnwache am Eingangstor zum Atomwaffenlager

16:40 Uhr – Friedensgebet auf der Friedenswiese

Samstag, 8. August – Beginn des Dauergebets - Thema:  

SPEAK TRUTH TO POWER

Das prophetische Amt wahrnehmen

11:00 Uhr – Start des 24 Stunden Dauergebets an der Einfahrt zum Fliegerhorst, mit Impulsen zum Thema aus Bibel und Gesellschaft 

Sonntag, 9. August – Nagasaki-Gedenken

11:02 Uhr – Abschluss des Dauergebets und Gedenkzeit anlässlich der Zerstörung Nagasakis. 
Anschließend gemeinsames Fastenbrechen
 

Mit weiße Fahnen und T-Shirts mit dem Slogan „Ich will nicht – Du sollst nicht Atombombenopfer sein“ werden die Aktionsteilnehmer tagsüber durch Cohem ziehen. 
 

Zitate der Veranstalter:
 

Klaus Mayer, Quäker
„Aufrüstung führt früher oder später zu Krieg. Wir stehen in Büchel, weil wir überzeugt sind: Sicherheit entsteht nicht durch immer neue atomare Drohkulissen, sondern durch Abrüstung, Dialog und internationale Verträge.“
 

Elke Koller, Versöhnungsbundgruppe Cochem/Zell
„Die Atomwaffen vor meiner Haustür schützen niemanden. Sie machen Büchel selbst zur Zielscheibe – und uns zu potenziellen Opfern eines Angriffs.“
 

Matthias-W. Engelke, Fastenkampange
„Im Fasten wächst die Kraft, die wir brauchen, um dem Unfrieden dieser Welt etwas entgegenzustellen. Das ist besonders heute wichtig als Gegengewicht zur angestrebten Kriegstüchtigkeit.“

Engelke startete 2010 die öffentliche Fastenkampgne und fastet jedes Jahr einen Tag länger bis zum  Abzug der Atomwaffen der Vereinigten Staaten von Amerika aus Deutschland (Büchel). Das Fasten wird jedes Jahr in Büchel am Nagasakitag gebrochen, in der Hoffnung, dass Nagasaki die letzte Stadt ist, die das Grauen eines Atombombenabwurfs erdulden mußte.

Wolfgang Schlupp-Hauck

Dienstag, 21. April 2026

FriedensWeg 2026 - ATOMWAFFEN WEG! Von Köln nach Büchel - 1. Etappe: 18.4.2026

 

FriedensWeg 2026 - ATOMWAFFEN WEG! 
Köln-Büchel

18. April 2026
1. Etappe: 
Köln-Gremberg - Rodenkirchen

 

1. Etappe für den FriedensWeg - Atomwaffen weg! Köln - Büchel
Sammelpunkt an der Haltestelle Köln-Kürtenstraße mit Reinhard Bergholz und Dr. Matthias-W. Engelke
 
 
 
 
 
 
 
 
Das Kwaggawerk, Köln spielt mit begeisternden Klängen auf - Was für ein Auftakt!


Das Leben feiern - für das Leben einstehen - 
der Ohnmacht widerstehen

 
Zusammen mit: 
Grembi bleibt - für den Erhalt des Gremberger Wäldchens
- Gegen den Ausbau der A4 zur Panzerstraße - 
 
 
Foto: Reinhard Bergholz

 
Greenpeace - Friedens-AG, Köln
Internationaler Versöhnungsbund, Regionalgruppe Köln 
Initiativkreis gegen Atomwaffen
 

Für den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland
Für den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag

 
 
 
Foto: Reinhard Bergholz
Gedenken am Krankenlager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter Gremberg und an das dort angerichtete Massaker am 8. Apirl 1945
 
https://lager-gremberg.de/ 
https://lager-gremberg.de/podcast 
 
 
 
Foto: Reinhard Bergholz
Überquerung der Rodenkirchener Friedensbrücke
 
 
 
Nach dem Emfpang in der Michaelshovener Diakonie und einem Grußwort des Leiters 
Pfr. Rainer Schmidt Abschluss im Bürgertreff WiSü, Köln-Rodenkirchen mit 
Dr. Ellen Behnke, Monika Wilke  
 
Foto: Angelika Keil

 
 Sylvain Pesenti überraschte mit Chansons und Gedichten u. a. 
von Hans Peter Arp und Édith Piaf
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

Montag, 26. Januar 2026

FriedensWeg 2026 - ATOMWAFFEN WEG! Von Köln nach Büchel - 1. Etappe: 18.4.2026

FriedensWeg 2026 - ATOMWAFFEN WEG! 
Köln-Büchel

18. April 2026
1. Etappe: 
Köln-Gremberg - Rodenkirchen

 

Auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel - ca. 100 km von Köln entfernt - lagern ca. 20 Atombomben der Vereinigten Staaten von Amerika.

Deutsche Soldaten üben den Einsatz dieser Massenvernichtungswaffe, z. Z. vom Luftwaffenstützpunkt Nörvernich aus.

Seit dem Atomwaffenverbotsvertrag von 2021 sind Atomwaffen weltweit verboten. Die deutsche Bundesregierung weigert sich bislang, diesem Vertrag beizutreten.

Atomwaffen gefährden das Leben und Überleben von Mensch und Mitwelt.

Wir fordern:

Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland

 Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag


Von Köln nach Büchel: 
1. Etappe am Samstag, den 18. April 

 

Ab 11.30 Uhr Einfinden am Treffpunkt: Haltestelle Buslinie 153 Kürtenstr.
 
START:                12 Uhr Treffpunkt: Haltestelle Buslinie 153 Kürtenstr.
 
Gang zum Gremberger Wäldchen - diesen Wald erleben
 
STATION 1:         Gremberger Wäldchen Bürgerinitiative zum Erhalt des 
                            Gremberger Wäldchens
 
STATION 2:         Mahnmal: KZ-Krankenlager im Gremberger Wäldchen
 
STATION 3:         Munitionsfabrik Westhoven - Verseuchter Boden
 
STATION 4:         Friedensbrücke Rodenkirchen - vom Abriss bedroht
 
Gang über Marktplatz / Bahnhof-Rodenkirchen - Ring- und Sürtherstr.
 
STATION 5:         Diakonie Michaelshoven, Pfarrer-Te-Reh-Str. 1, 50999 Köln 
                            16:15 Uhr - Grußwort des Leiters der Einrichtung 
                            Herrn Pfr. R. Schmidt
 
ZIEL:                   WiSü, Willkommen im Rheinbogen e. V.  
                            Eygelshovener Str. 33, 50999 Köln
                            Empfang - Abschlusskundgebung - Vereinbarungen - Aufräumen
 
18 Uhr:                Schluss der Veranstaltung 
 
Während des Weges:
Gemeinsam teilen - Das Leben feiern - Thesen diskutieren 
 

https://maps.app.goo.gl/CJUVL9rnXix8QGZn9

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nächste  Etappe:

2. Etappe: 12. September 2026: 
Auftaktveranstaltung in WiSü Rodenkirchen
von dort nach Wesseling, 8,6 km