Sonntag, 28. März 2021

Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft - Der Stuhl für Deutschland ist leer - wie lange noch?

Am 22. Januar trat der UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen in
Kraft – nachdem ihn Honduras als 50. Staat ratifiziert hatte. Mittlerweile sind noch mehr Länder hinzugekommen. Aber Deutschland nicht.
 
Mit Freundinnen und Freunden der Friedensarbeit haben wir vor dem Bundeskanzleramt gefeiert, dass ab diesem Tag der Atomwaffenverbotsvertrag gilt. Auch für Deutschland.

Das Inkrafttreten des Vertrages ist ein historischer Erfolg und ein wesentlicher Schritt zur Abschaffung der Atomwaffen. Jetzt gilt es, die Bundesregierung unter Druck zu setzen, dem Abkommen beizutreten, damit auch in Deutschland Atomwaffen verboten sind und die Atomwaffen der Vereinigten Staaten von Amerika aus Deutschland (Büchel) abgezogen werden.

Bilder zur Feier in Berlin:

Dreitägiges Solidaritätsfasten für Ruslan Kotsabe

Vom 20. bis 22. Januar 2021 hielten Lothar Eberhardt, Berlin, und Dr. Matthias-W. Engelke, Köln, ein dreitägiges Solidaritätsfasten für Ruslan Kotsaba. Er hatte in der Ukraine zur Kriegsdienstverweigerung aufgerufen, die in diesem Land rechtlich nicht geregelt ist. Diese Tat wurde kriminalisiert und er muss sich vor Gericht dafür verantworten. Vor der Botschaft der Ukraine in Berlin fand am Verhandlungstag eine Solidaritätsaktion statt.

Zur Aktion:

https://www.youtube.com/watch?v=UVa3fFDuoCA

Zum inhaltlichen Hintergrund und für weitere Informationen: